Schleifkörper (Abrasive) in Zahnputzmitteln: das hört sich erst einmal nicht gut an. Es vermittelt das Gefühl, man würde die Zahnhartsubstanz abschmirgeln können. Doch keine Angst: Abrasive dienen in Putzmitteln zur Effektivierung des Putzvorganges. Ohne Sie würde das Putzen dreimal so lange dauern.
Hauptsächlich zum Einsatz kommen Calciumcarbonat (Schlämmkreide), Silicate (Quarz, Kieselerde) und, seltener, auch Kochsalz. Die Schleifwirkung ist abhängig von der Menge des eingesetzten Abrasivs, von der Korngröße sowie ihrer Form. Als Maß für die Schleifwirkung dient der RDA- bzw. der REA-Wert (»Radioactive Dentin« bzw. »Enemal Abrasion«). Je höher der RDA-Wert, desto stärker ist die Schleifwirkung. Der experimentell ermittelte Wert sollte auf jeder Packung erscheinen. Leider halten sich die Hersteller nicht immer daran.
Wird ein schonendes Abrasiv mit niedrigem RDA-Wert zwischen 30 und 50 benutzt, kann man ohne Bedenken über einen langen Zeitraum die Zahnoberflächen putzen, ohne dass es zu Verlust der Zahnhartsubstanz kommt. Vorsicht vor sogenannten »Weißmacherzahncremes«! Diese haben einen RDA-Wert jenseits von 100 und können bei regelmäßiger Anwendung deutliche Spuren auf den Zahnoberflächen hinterlassen. Schauen Sie im Bad einmal auf Ihre Zahnpastentube und in der Drogerie auch auf die Tuben der dort angebotenen Marken.
Übrigens: DENTTABS® Zahnputz-Tabletten haben einen extrem zahnfreundlichen RDA-Wert von ca. 35!
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